Der Badespass kehrt zurück

Rerik atmet auf: Der Strand ist wieder frei

Seit Anfang Juli ist es wieder so weit, es herrscht Totenstille an der Ostseeküste vom Ostseebad Rerik. Man geht gemütlich auf die Seebrücke und alles was man hört, ist das Rauschen der Wellen und das Kreischen der Seemöwen. Dazu kommt eine frische Meeresbrise, die nur nach Salz und natürlich etwas fischig riecht. Vorbei sind die Zeiten des Motorlärms und des Dieselgeruches. Drei Monate lang war unser schöner Ostseestrand gesperrt. Im April wurde am Strand von Urlaubern eine Granate gefunden, die mit diesem Fund stolz zur Kurverwaltung gingen. Diese reagierte sofort und der Strand musste auf 1,5 km wegen Munitionsfund voll gesperrt werden. Anschließend wurde er von riesigen Bulldozern und Sieben in Beschlag genommen und von oben nach unten und links nach rechts komplett durchgesiebt. Dieses war für alle Beteiligten eine sehr stressige und nervenaufreibende Zeit, da man nicht immer verstehen konnte, warum die Maschinen auch oft schon freitags stillstanden. Doch dieses gehört jetzt zur Geschichte genau wie die 329 Granaten in sämtlichen Größen und Formen aus dem zweiten Weltkrieg, die mit einem Gesamtgewicht von ungefähr 1237 kg gefunden wurden. Doch auch dieser Stress und die ganzen Strapazen der letzten Monate hatten etwas Gutes an sich. Das Ostseebad Rerik hat jetzt den feinsten Sand an der ganzen mecklenburgischen Ostseeküste und auch Steine sind in nächster Zeit Mangelware am Strand und können erst einmal nur noch im Wasser gefunden werden.

Rerik atmet auf: Der Strand ist wieder frei

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